Arbeitsgemeinschaft für das messianische Zeugnis an Israel, AmZI / Musalaha

Kontakt
Arbeitsgemeinschaft für das messianische Zeugnis an Israel, AmZI,
Wiedenweg 7, 4153 Reinach.
Telefon 061 712 11 38. Fax 061 712 11 34. 
https://www.amzi.org
[email protected]

Geschichte
Die Arbeitsgemeinschaft für das messianische Zeugnis an Israel wurde 1968 als Verein auf St. Chrischona gegründet. Seit 1985 besteht ein selbständiger Verein in Deutschland.

Der Musalaha-Dienst besteht seit 1990.

Für die Arbeit verantwortliches Komitee, das heisst im juristischen Sinn ca. zwanzig Vereinsmitglieder. Der Freundeskreis, resp. Bezüger der Zeitschrift «Messianisches Zeugfnis» 6 400. Jeweils etwa 100 Teilnehmer an Veranstaltungen.

Lehre
Selbstdarstellung:
«Christen haben allen Grund, das jüdische Volk zu lieben und zu achten. Gott gab uns durch das jüdische Volk sein wertvollstes Geschenk: den Juden Jesus. Er ist der Sohn Gottes und der Messias des jüdischen Volkes. Das zeigen uns der Tanach (das Alte Testament) und das Neue Testament. Jesus öffnet durch sein Leben, seinen Tod und seine Auferstehung für alle Menschen den einzigen Weg zu Gott.

Als Christen setzen wir uns für das Existenzrecht und die freie Religionsausübung des jüdischen Volkes in Israel und in der Diaspora ein. Gott hat zu Israel gesprochen wie zu keinem anderen Volk. Noch heute gelten Israel seine Zusagen. Jeder Angriff, der das jüdische Volk bedroht, richtet sich auch gegen Gottes Handeln in dieser Welt.

Zusammen mit den messianischen Juden sind wir Christen verpflichtet, Israel zu sagen, was der jüdische Messias Jesus uns bedeutet. Die Jünger Jesu und viele Christen der Urgemeinde waren Juden. Sie haben in Jesus den verheissenen Messias erkannt und durch ihn neues Leben erhalten. Dieses neue Leben empfängt jeder, der Jesus vertraut. Die Umkehr Israels zu Jesus bleibt indes Gottes ausdrückliches Anliegen.

Unser Ziel: Wir wollen Menschen zum Glauben an Jesus als unseren Erlöser ermutigen, so dass sie ihm mit ihrem ganzen Leben dienen wollen. Unser besonderer Auftrag gilt dabei dem jüdischen Volk.

Eine neue Haltung zum jüdischen Volk: Wir sind uns bewusst, dass Christen und Juden eine lange, leidvolle Geschichte verbindet. Wir stellen uns dieser Tatsache und versuchen, dem jüdischen Volk mit Liebe und Respekt zu begegnen.

Das messianische Zeugnis: Gottes Liebe motiviert uns, Juden und Nichtjuden das Evangelium von Jesus zu bringen. Wir weisen jüdische Menschen auf die Hoffnung hin, die wir im Glauben an ihren Messias Jesus, Jeschua HaMaschiach, gefunden haben. Durch unser Leben und Reden fordern wir sie auf, sich offen mit dem Herrschaftsanspruch Jesu über ihr Leben auseinanderzusetzen.»

AmZI gehört zum Werk der Pilgermission St. Chrischona. Verbindung mit anderen Kirchen, Verbänden und Werken. Mitglied der «Lausanne Consultation on Jewish Evangelism» (LCJE), die das Anliegen&Mac226; «Jesus für alle Völker, für Israel zuerst» vertritt.

Verbindung zur messianischen Bewegung: Austausch mit messianischen Gemeinden in Israel.

Musalaha: Kontakte zwischen messianischen Juden und palästinensischen Christen werden gefördert.

Organisation, Finanzen
AmZI ist als Verein organisiert. Die Mitglieder kommen aus Gemeinschaften, Landes- und Freikirchen.

Musalaha (Dienst der Versöhnung) ist ein eigener Verein von arabischen und jüdischen Gemeindeleitern, der die Versöhnung zwischen Arabern und Juden in Israel fördern will. Er wurde 1990 gegründet und wird im deutschsprachigen Raum von der AmZI vertreten.

Das Werk wird durch Spenden finanziert.

Offene Jahresrechnung, die auf Anfrage abgegeben wird.

Angebote, Auftreten in der Öffentlichkeit
Haupteinsatzgebiet ist Israel. In Zusammenarbeit mit einheimischen Gruppen ist AmZI tätig in der Evangelisation, der Schulung von Laien und Leitern, der Literaturarbeit, dem Aufbau messianischer Gemeinden (Hilfe an Neueinwanderer, Stipendien, Evangelisation), der Versöhnung zwischen messianischen Juden und palästinensischen Christen. AmZI unterstützt die Fellowship of Christian Students in Israel mit messianischen Juden und christlichen Arabern. Sie hat Kontakte mit russischen und deutschen Juden. Die AmZI vertritt zudem die Musalaha im deutschsprachigen Raum. Die Musalaha veranstaltet Treffen, bei denen messianische Juden mit palästinensischen und westlichen Christen zusammenkommen: Musalaha-Tour mit Besuchen in Deiryassin und Yad Vaschem, Jugendkonferenzen in der Negev-Wüste, Theologische Seminare, Frauenkonferenzen. Musalaha gibt zudem Publikationen in Arabisch und Hebräisch heraus.

In der Schweiz und in Deutschland pflegt AmZI Kontakte mit russischen und deutschen Juden. Sie bietet Vorträge, Seminare und Reisen nach Israel, um über Israel, das Judentum und den Islam sowie die jüdisch-messianischen und arabisch-christlichen Gemeinden in Israel zu informieren. Sie gibt Literatur zu Themen um Israel heraus und bietet auch Schulungen dazu an. Sie informiert durch Publikationen und Besuche in Gemeinden über Gebetsanliegen aus Israel.

Diakonischer Dienst in Israel: Drogenrehabilitation, Altenpflegeheim, Heim für behinderte Kinder, Jugendherberge.

Möglichkeit, sich als Voluntär in Israel einzusetzen.

Internationales Engagement für die messianische Arbeit in Zusammenarbeit mit örtlichen Gemeinden, Missionswerken und Einzelpersonen. Information über Gebetsanliegen aus Israel durch Besuche in Gemeinden und regelmässige Publikationen.

Zeitschrift
Messianisches Zeugnis (zehnmal jährlich).

Musalaha-Gebetsbrief (viermal jährlich).

[int.Nr.: 1104]

Aktualisiert: 7.1.2004